Oft gestellte Fragen

  • Wie schütze ich meinen Hund vor Zecken?

    Suchen Sie Ihr Haustier am besten nach jedem Spaziergang auf Zecken ab. Krabbelt eine Zecke auf dem Fell oder hat es sich bereits in der Haut festgebissen, entfernen Sie diese umgehend. Zudem gibt es auch Produkte wie Zecken-Halsbänder oder Kautabletten für Hunde, die bereits im Vorfeld gegen Zecken wirken.

    Mehr erfahren zu Zecken bei Hunden.

  • Was tun, wenn meine Katze von einer Zecke gestochen wurde?

    Auch bei Katzen sollten Zecken möglichst rasch entdeckt und entfernt werden. Suchen Sie Ihren Vierbeiner nach jedem Freigang auf Zecken ab. Bei Katzen bevorzugen die blutsaugenden Parasiten Stellen mit dünner Haut und wenig Fell. Zudem finden sich Zecken häufig an Orten, an denen die Katze selbst nicht viel gegen Parasiten unternehmen kann.

    Mehr erfahren zu Zecken bei Katzen

  • Wann muss man bei einem Zeckenstich zum Arzt?

    Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn Sie nach einem Zeckenstich Symptome feststellen, die an eine Borreliose- oder eine FSME-Erkrankung erinnern.

    Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen bei einem Zeckenstich und wann Sie sich besser in ärztliche Behandlung begeben.

  • Wo befinden sich Zeckenstiche häufig?

    Zecken wählen als Einstichstelle häufig dünne und gut durchblutete Hautpartien. Grundsätzlich können die Stiche aber am gesamten Körper vorkommen. Zecken stechen meist nicht sofort zu, sondern krabbeln zuerst für einige Zeit am Körper hoch. Die von Zecken bevorzugten Angriffsstellen beim Menschen variieren nach Alter des Betroffenen. Bei Erwachsenen stechen die Blutsauger bevorzugt an Bauch- oder Lendenbereich oder in den Kniekehlen zu. Bei Kindern ist es häufig der Haaransatz.

    Erfahren Sie hier mehr dazu, an welchen Hautstellen Zeckenstiche häufig zustechen.

  • In welchen Regionen kommen Zecken vor?

    Zecken kommen in allen Landesteilen der Schweiz vor. Davon sind rund 5 bis 30 Prozent (stellenweise bis 50 Prozent) der Zecken Träger von Borrelien. Das Borreliose-Risiko besteht folglich in fast allen Regionen der Schweiz. In FSME-Risikogebieten sind ungefähr 0.5 bis 2 Prozent der Zecken Träger des FSME-Virus. Einzig die Kantone Genf und Tessin wurden bisher nicht als FSME-Risikogebiet definiert.

  • Wann sind Zecken aktiv?

    In der Schweiz dauert die Zeckensaison in der Regel von März bis November. Wenn die Temperaturen mehrere Tage unter 8 Grad fallen, begeben sich Zecken in eine Winterstarre. Zeigen sich in Wintermonaten mehrere aufeinanderfolgende Tage mit Durchschnittstemperaturen über 8 Grad, können Nymphen wie auch ausgewachsene Zecken aus der Winterstarre erwachen oder gar nicht erst in eine Starre verfallen.

    Das Risiko für Zeckenstiche und somit auch für die Übertragung von Krankheiten wie Borreliose und FSME je nach Witterung besonders von März bis November.

  • Wo ist FSME verbreitet?

    Zecken kommen in allen Landesteilen der Schweiz vor. Einzig die Kantone Genf und Tessin wurden bisher nicht als FSME-Risikogebiet definiert. In FSME-Risikogebieten sind ungefähr 0.5 bis 2 Prozent der Zecken Träger des FSME-Virus.

    Wird man von einer mit FSME-Viren infizierten Zecke gestochen, bedeutet dies aber nicht automatisch, dass eine FSME ausbricht. Erfahren Sie hier mehr zu FSME.

  • In welchen Monaten ist das FSME-Risiko hoch?

    Die Zeckensaison beginnt in der Schweiz im März und endet im November. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) überwacht die Infektionen mit FSME via obligatorischem Meldesystem. Dieses zeigt: Während der warmen Jahreszeiten verlaufen die Fallzahlen von FSME wellenförmig.

    In der Schweiz treten Krankheiten wie FSME oder Borreliose, die durch Zecken übertragen werden, saisonal gehäuft auf. Zecken sind je nach Witterung von März bis November besonders aktiv. Bei milden Temperaturen können Zecken auch im Winter aktiv sein.

    Erfahren Sie mehr dazu, wie sich das Risiko für Zeckenstiche je nach Jahreszeit unterscheidet.

  • Warum gibt es keine Impfung gegen Borreliose?

    Gegen Borreliose gibt es derzeit noch keinen für den Menschen zugelassenen Impfstoff. Dennoch glauben viele Geimpfte, dass sie «gegen Zecken» geschützt und damit auch immun gegen Borreliose seien. An einem Impfstoff wird seit Jahren geforscht. Dennoch ist die Medizin bis zum heutigen Tag noch nicht soweit, einen wirksamen Impfstoff auf den Markt zu bringen.

    Bei durch Zecken übertragbaren Krankheiten können sich Menschen zwar gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose. Umgekehrt sieht es übrigens bei Pferden aus: Für die Einhufer existiert eine Schutzimpfung gegen Borreliose aber keine gegen FSME.

  • Welche Impfstoffe gegen Zecken gibt es?

    Bei durch Zecken übertragbaren Krankheiten können sich Menschen zwar gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose.

    In der Schweiz sind zwei verschiedene Impfstoffe gegen FSME zugelassen. Die Impfstoffe werden jeweils in zwei Varianten angeboten: eine für Kinder und eine für Erwachsene. Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Wann muss ich mich gegen Zecken impfen?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Vor Borreliose und anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten kann man sich nicht mit einer Impfung schützen.

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung gegen FSME allen erwachsenen Personen und Kindern, im Allgemeinen ab 6 Jahren, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Ab welchem Alter ist die FSME-Impfung möglich?

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die FSME-Impfung bei Kindern ab 6 Jahren, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Wo kann man sich gegen Zecken impfen lassen?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Derzeit existiert kein zugelassener Impfstoff, der Menschen vor Borreliose schützt. Bei zeckenübertragenen Krankheiten können sich Menschen nur gegen FSME impfen lassen. Impfungen gegen FSME können beim Arzt oder in Impfapotheken durchgeführt werden.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wo kann man sich gegen FSME impfen lassen?

    Impfungen gegen FSME können bei Hausärzten oder bei Impfapotheken durchgeführt werden.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Welche Nebenwirkungen hat eine FSME-Impfung?

    Die Impfung gegen FSME weist in der Regel eine gute Verträglichkeit auf. Rund ein Drittel der Personen melden Rötungen, Schwellungen und/oder Schmerzen an der Einstichstelle der Nadel. Diese örtlichen Reaktionen verschwinden nach 1 bis 2 Tagen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen sind weitere unerwünschte Nebenwirkungen. Gelegentlich tritt Fieber auf. Sehr selten beobachtet werden schwere allergische Reaktionen und äusserst selten schwere neurologische Effekte.

    Die Impfung gegen FSME ist laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) die zuverlässigste Methode das Risiko dieser Virenerkrankung in Endemiegebieten zu minimieren. Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Warum muss man sich gegen FSME mehrfach impfen lassen?

    Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME sind drei Injektionen (Impfungen) erforderlich. Nach zwei Injektionen besteht bereits ein zeitlich begrenzter Schutz. Die ersten beiden Impfungen erfolgen üblicherweise im Abstand von 1 bis 3 Monaten. Mit der dritten Impfung erreicht man einen Langzeitschutz. Sie erfolgt je nach Impfstoff 5 oder 9 bis 12 Monate nach der zweiten Dosis. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung.

    Sollten bei Ihnen nach einer Injektion Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie oft muss man die FSME-Impfung auffrischen?

    Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie lange schützt die Zeckenimpfung?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt danach alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • In welchen Regionen der Schweiz ist eine FSME-Impfung empfohlen?

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt eine Impfung gegen FSME für alle Erwachsenen und Kinder im Allgemeinen ab sechs Jahren, welche in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Wo steht die Zeckenimpfung im Impfpass?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) möglich. Diese Infektionskrankheit kann bei einem Zeckenstich auf Menschen übertragen werden.

    Jede Injektion einer FSME-Impfung wird im Impfausweis in der Rubrik «Weitere Impfungen» erfasst. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt eine Impfung gegen FSME für alle Erwachsenen und Kinder im Allgemeinen ab sechs Jahren, welche in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

    Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Was gibt es nach der Zeckenimpfung zu beachten?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Die Impfung gegen FSME weist in der Regel eine gute Verträglichkeit auf. Rund ein Drittel der Personen melden Rötungen, Schwellungen und/oder Schmerzen an der Einstichstelle. Diese örtlichen Reaktionen verschwinden nach 1 bis 2 Tagen.

    Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen sind weitere unerwünschte Wirkungen. Gelegentlich tritt Fieber auf. Sehr selten beobachtet werden schwere allergische Reaktionen und äusserst selten schwere neurologische Effekte.

    Sollten bei Ihnen nach einer Injektion Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

    Hier erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie lange schützt die FSME-Impfung?

    Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie schnell wirkt die Zeckenimpfung?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME sind drei Injektionen (Impfungen) erforderlich. Nach zwei Injektionen besteht bereits ein zeitlich begrenzter Schutz. Die ersten beiden Impfungen erfolgen üblicherweise im Abstand von 1 bis 3 Monaten. Mit der dritten Impfung erreicht man einen Langzeitschutz. Sie erfolgt je nach Impfstoff 5 bis 12 Monate nach der zweiten Dosis. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung.

    Wichtiger Hinweis: Die FSME-Impfung wirkt höchstwahrscheinlich nicht schnell genug, um nach einem Zeckenstich eine FSME zu verhindern.

  • Welche Symptome treten bei FSME auf?

    Kommt es nach einem Zeckenstich zur Erkrankung an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) treten die ersten Krankheitsanzeichen durchschnittlich 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich auf. Oft werden die ersten Symptome der FSME nicht mit einem Zeckenstich in Verbindung gebracht. Die Krankheit kann in der Anfangsphase mit einer Grippe verwechselt werden, da die Symptome sehr ähnlich sind.

    In der ersten Phase verschwinden die Beschwerden in der Regel nach wenigen Tagen von selbst. Die FSME-Erkrankung ist damit für die meisten Patienten bereits überstanden. Bei schätzungsweise 5 bis 15 Prozent aller infizierten Personen kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall zu einer zweiten Krankheitsphase: In dieser geht das FSME-Virus auf das zentrale Nervensystem über. Dabei kann es zu einer Entzündung der Hirnhaut oder des Gehirns kommen. Diese Erkrankungen können Symptome wie Fieber, Kopf- und Nackenschmerzen bis zu Bewusstseinsstörung und Lähmungen mit sich bringen.

    Erfahren Sie mehr zu möglichen Symptomen bei FSME.

  • Welche Tiere übertragen FSME?

    In der Schweiz wird das FSME-Virus normalerweise durch Zecken der Art Gemeiner Holzbock Ixodes ricinus übertragen. Auch über nicht pasteurisierte Milch oder Milchprodukte kann eine Ansteckung erfolgen.

    Erfahren Sie mehr zu FSME und weiteren Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden können.

  • Was ist FSME?

    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), umgangssprachlich Zeckenenzephalitis genannt, ist eine Infektionskrankheit (Enzephalitis = Gehirnentzündung), die durch das FSME-Virus hervorgerufen wird. Die Erreger werden bekannterweise durch einen Zeckenstich übertragen. Bei FSME handelt es sich um eine virale Infektion, die das zentrale Nervensystem befallen kann. In 70 bis 90 Prozent aller Fälle verläuft eine Infektion mit dem Erreger jedoch unbemerkt und nahezu beschwerdefrei.

    Kommt es zur Erkrankung, treten die ersten Krankheitsanzeichen durchschnittlich 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich auf. Bei schweren Verlaufsformen kann es sogar zu Bewusstseinsstörungen und Lähmungen kommen.

    Es gibt kein Medikament, welches das Virus bekämpfen kann. Die Therapie beschränkt sich daher auf die Linderung der Symptome. Eine ursächliche Behandlung der FSME ist nicht möglich. Es werden vor allem fiebersenkende und schmerzstillende Mittel eingesetzt. Der Krankheit kann jedoch mit einer Impfung vorgebeugt werden.

    Erfahren Sie mehr zu FSME.

  • Was kann man bei FSME tun?

    Für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) existiert keine spezifische Behandlung. Die Therapie beschränkt sich daher auf die Linderung der Symptome. Das Ziel einer Behandlung ist die Linderung der Beschwerden. Es werden vor allem fiebersenkende und schmerzstillende Mittel eingesetzt.

    Da die Behandlungsmöglichkeiten bei FSME beschränkt sind, sollte man durch Schutzmassnahmen vermeiden, dass es zu einem Zeckenstich kommt. Zudem kann der Krankheit mit einer Impfung vorgebeugt werden.

    Folgen auf einen Zeckenstich körperliche Beschwerden, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Sie auf zeckenübertragene Infektionskrankheiten wie FSME und Borreliose untersuchen.

  • Wann treten bei FSME Symptome auf?

    In 70 bis 90 Prozent aller Fälle verläuft eine Infektion mit dem FSME-Erreger unbemerkt und nahezu beschwerdefrei. Kommt es zur Erkrankung, treten die ersten Krankheitsanzeichen durchschnittlich 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich auf.

    Die ersten Symptome der FSME werden häufig nicht mit einem Zeckenstich in Verbindung gebracht. Die Krankheit kann in der Anfangsphase mit einer Grippe verwechselt werden, da die Symptome sehr ähnlich sind: Es zeigen sich meist Anzeichen wie Fieber, Müdigkeit und Kopf- und Gliederschmerzen.

    Die Beschwerden verschwinden nach wenigen Tagen von selbst. Die FSME-Erkrankung ist damit für die meisten Patienten bereits überstanden. Sogar eine lebenslange Immunität ist wahrscheinlich. Bei etwa 5 bis 15 Prozent der Patienten kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall jedoch zu einer zweiten Krankheitsphase.

    In der zweiten Phase geht das FSME-Virus auf das zentrale Nervensystem über. Die mildeste Form ist in diesem Fall eine Hirnhautentzündung (Meningitis). Symptome wie hohes Fieber, starke Kopfschmerzen oder häufig auch ein steifer Nacken können auftreten. Bei schwereren Verlaufsformen tritt eine Meningitis mit Enzephalitis, kurz Meningoenzephalitis, ein. Die Entzündung geht dabei auch auf Gehirn und Rückenmark über. Bewusstseinsstörungen, Lähmungen in Armen und Beinen oder im Gesicht und Krampfanfälle sind die Folge.

    Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen bei FSME.

  • Wie lange dauert eine FSME-Erkrankung?

    Bricht FSME aus, dauert die erste Phase rund 1 bis 8 Tage. In den meisten Fällen verschwinden die Beschwerden nach wenigen Tag von selbst. Die FSME-Erkrankung ist damit für die meisten Patienten bereits überstanden.

    Bei etwa 5 bis 15 Prozent der Patienten kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall jedoch zu einer zweiten Krankheitsphase. Je nachdem wie weit sich die Krankheit ausbreitet und welche Organe betroffen sind, dauert die zweite Phase unterschiedlich lange. Je nach FSME-Erkrankungsform kann die Krankheit zwischen einigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern.

    Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen bei FSME.

  • Welchen Arzt soll ich bei Verdacht auf FSME aufsuchen?

    Bei Verdacht auf FSME suchen Sie am besten unverzüglich Ihren Hausarzt auf. Bei Bedarf werden Sie an eine Spezialistin oder Spezialisten verwiesen. Bei zeckenübertragenen Infektionskrankheiten handelt es sich bei den Spezialisten in der Regel um Infektiologen der Universitäts- und Kantonsspitäler.

    Treten bei Ihnen nach einem Zeckenstich Symptome wie Kopf- oder Gelenkschmerzen, grippeartige Beschwerden oder Hautrötungen auf, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

    Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen bei FSME.

  • Wann soll ich bei Verdacht auf FSME zum Arzt?

    Treten nach einem Zeckenstich Symptome wie Kopf- oder Gelenkschmerzen, grippeartige Beschwerden oder Hautrötungen auf, suchen Sie am besten unverzüglich einen Arzt auf. Die Fachperson wird Ihre Symptome analysieren, die Einstichstelle untersuchen und falls nötig eine Behandlung einleiten.

  • Welche Tiere übertragen Borreliose?

    Zecken sind als hauptsächliche Verbreiter von Borreliose bekannt. Sie sind aber nicht die einzigen Tiere, die Borreliose durch einen Stich übertragen können. Auch Pferdebremsen, besser bekannt als «Brämen», Mücken und Läuse kommen als Überträger der Erkrankung in Frage. Nach dem aktuellen Wissensstand kommt es aber nach deren Stichen deutlich seltener zu einer tatsächlichen Infektion mit Borreliose als bei Zecken.

    Erfahren Sie mehr dazu, welche weiteren Krankheiten durch Zecken übertragen werden können.

  • Wann wird Borreliose nach einem Zeckenstich nachweisbar?

    In einem frühen Stadium ist die für Borreliose typische Wanderröte das wichtigste Symptom für die Erkennung und Diagnose der Erkrankung. Allerdings tritt die Wanderröte nur bei rund der Hälfte der Betroffenen auf. Um eine Diagnose zu stellen, berücksichtigt der Arzt die Patientengeschichte, Symptome und Befunde. Falls notwendig, wird ein Bluttest durchgeführt.

    Antikörper gegen Borrelien lassen sich im Frühstadium einer Infektion oft noch nicht nachweisen. Das Immunsystem braucht etwas Zeit, um spezifische Antikörper gegen die Borrelien zu bilden. Es ist daher möglich, dass der Borreliose-Test negativ ausfällt, obwohl bereits erste Vorzeichen auftreten. Beispielsweise durch charakteristische Symptome wie Wanderröte oder Fieber. Zudem gibt es Personen, die kaum Antikörper gegen Borrelien produzieren.

    Ein positiver Antikörper-Test zeigt nur, dass es in der Vergangenheit zu einer Borrelieninfektion gekommen ist. Mit einem Test ist zwar der Kontakt mit Borrelien, nicht aber der Zeitpunkt der Erkrankung feststellbar. Da die verfügbaren Bluttests nicht immer zuverlässige Ergebnisse liefern, ist die Diagnosestellung bei Borreliose nicht einfach.

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose. Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn Sie nach einem Zeckenstich Symptome feststellen, die an eine Borreliose– oder an eine FSME-Erkrankung erinnern.

  • Wann treten erste Symptome von Borreliose nach einem Zeckenstich auf?

    Ein erstes Symptom der Borreliose kann eine lokale Rötung der Stichstelle sein, die sich ausdehnt und ringförmig wird. Bei rund der Hälfte der Infektionsfälle kommt es innerhalb der ersten Wochen zu dieser Hautverfärbung, die als Wanderröte bezeichnet wird. Eine fehlende Wanderröte schliesst eine Borreliose aber nicht aus. Im frühen Stadium einer Borreliose werden neben der Wanderröte häufig auch grippeähnliche Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber oder Kopfschmerzen beobachtet. Die Wanderröte verschwindet innerhalb weniger Wochen von selbst.

    Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn bei Ihnen nach einem Zeckenstich Symptome auftreten, die an eine Borreliose– oder an eine FSME-Erkrankung erinnern. Denken Sie daran, dass es fallweise Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten. Beobachten Sie die betroffene Hautstelle und Ihren Gesundheitszustand nach einem Zeckenstich deshalb aufmerksam.

  • Wann bricht Borreliose nach einem Zeckenstich aus?

    Der Ausbruch des ersten Stadiums erfolgt zwei bis 30 Tage nach der Infektion. Die Zeit zwischen Zeckenstich und Ausbruch der späteren zwei Borreliose-Stadien kann von Wochen bis hin zu Jahren dauern.

    Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn bei Ihnen nach einem Zeckenstich Symptome auftreten, die an eine Borreliose– oder an eine FSME-Erkrankung erinnern. Denken Sie daran, dass es fallweise Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten. Beobachten Sie die betroffene Hautstelle und Ihren Gesundheitszustand nach einem Zeckenstich deshalb aufmerksam.

  • Wann tritt bei Borreliose Wanderröte auf?

    Ein charakteristisches Symptom der Borreliose ist die Wanderröte. Die ringförmige Hautrötung kann einige Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich, normalerweise rund um die Einstichstelle, beobachtet werden. Die Stichstelle bleibt üblicherweise blass. Bei rund der Hälfte der Infektionsfälle kommt es innerhalb der ersten Wochen zu einer Borreliose-Wanderröte. Allerdings tritt sie nicht bei allen Betroffenen auf. Eine fehlende Wanderröte schliesst eine Lyme-Borreliose daher nicht aus.

    Wenn Sie nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder Rötungen der Haut rund um die Einstichstelle bemerken, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose.

  • Wann muss man bei Borreliose einen Bluttest machen?

    Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt, wenn bei Ihnen nach einem Zeckenstich Symptome auftreten, die an eine Borreliose- oder an eine FSME-Erkrankung erinnern. Wenn Sie nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder Rötungen der Haut rund um die Einstichstelle bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denken Sie allerdings daran, dass es fallweise Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

    Der Arzt wird Sie zu Ihren Symptomen befragen und die Einstichstelle untersuchen. Weist die entzündliche Rötung der Haut (Wanderröte) eindeutig auf Borreliose hin, ist eine Blutuntersuchung manchmal nicht erforderlich.

    Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Was sind Symptome bei Borreliose?

    Im frühen Stadium einer Borreliose werden neben der Wanderröte auch grippeähnliche Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber oder Kopfschmerzen beobachtet. Die Wanderröte verschwindet innerhalb weniger Wochen von selbst.

    Auch in fortschreitenden Stadien fallen die Symptome der Borreliose vielfältig aus: Bei Borreliose kann es unter anderem zu Gelenkbeschwerden, Sehstörungen, Lähmungen oder gar neurologischen Ausfällen kommen. Mehr zu den Symptomen bei Borreliose erfahren.

    Damit es möglichst nicht zu schweren Symptomen kommt, ist eine schnelle Behandlung von Borreliose wichtig.

    Wenn Sie nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder Rötungen der Haut rund um die Einstichstelle bemerken, sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen.

  • Wo kann ich mich gegen Borreliose behandeln lassen?

    Wenn Sie nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder Rötungen der Haut rund um die Einstichstelle bemerken, sollten Sie umgehend Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser wird Sie zu Ihren Symptomen befragen, die Einstichstelle untersuchen und falls nötig eine direkte Behandlung einleiten.

    Bei Bedarf werden Sie an einen Spezialisten verwiesen. Bei zeckenübertragenen Infektionskrankheiten handelt es sich bei den Spezialisten in der Regel um Infektiologen der Universitäts- und Kantonsspitäler.

    Erfahren Sie mehr zu Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Wie kann ich mich auf Borreliose testen lassen?

    Treten bei Ihnen nach einem Zeckenstich Symptome auf, die an Borreliose erinnern, suchen Sie bitte einen Arzt auf. Dieser wird Sie zu Ihren Symptomen befragen, die Einstichstelle untersuchen und entscheiden, ob ein Bluttest für die Diagnosestellung notwendig ist.

    Mehr zu den Symptomen bei Borreliose erfahren.

  • Wo kommt Borreliose her?

    Wenn von Borreliose, Borrelien-Infektion oder Lyme-Krankheit die Rede ist, dann ist damit immer die Lyme-Borreliose gemeint. Der Ausdruck «Lyme» stammt von dem Städtchen «Lyme» und «Old Lyme» im US-amerikanischen Bundesstaat Connecticut. Dort wurde die Lyme-Borreliose (Lyme Disease) 1975 erstmals als eigenständige Erkrankung beschrieben.

    Erfahren Sie mehr dazu, was Borreliose ist und wie sich die Krankheit äussert.

  • Welche Borreliose-Tests gibt es?

    Falls bei Ihnen nach einem Zeckenstich grippeähnliche Symptome oder Rötungen der Haut rund um den Einstich auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser wird Sie zu Ihren Symptomen befragen, die Einstichstelle untersuchen und entscheiden, ob ein Bluttest für die Diagnosestellung nötig ist.

    Es gibt verschiedene Borreliose-Tests, die sich auf Antikörper gegen Borreliose im Blut konzentrieren. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über mögliche Nachweisverfahren einer Borrelien-Infektion.

  • Welche Borreliose-Arten gibt es?

    Borrelien gehören zu einer Gattung von Bakterien, die Borrelia burgdorferi genannt wird. Borrelia burgdorferi werden weiter differenziert. Heute unterscheidet man 37 verschiedene Borrelien-Arten. Je nach Borrelien-Art sind im Verlauf der Krankheit verschiedene Organe betroffen.

    Wenn von Borreliose, Borrelien-Infektion oder Lyme-Krankheit die Rede ist, dann ist damit immer die Lyme-Borreliose gemeint. Wenn diese bakterielle Infektion unbehandelt bleibt, spricht man auch von einer chronischen Borreliose.

    Erfahren Sie mehr dazu, was die Krankheit Borreliose ist und mit welchen Symptomen sich diese äussert.

  • Was ist ein Borrelien-Lymphozytom?

    Bei einem Borrelien-Lymphozytom handelt es sich um eine Veränderung der Haut, die innerhalb der ersten beiden Monate nach einer Infektion mit Borrelien auftritt. Borrelien-Lympozytome zeigen sich als kleine blaurote Knötchen und treten beispielsweise im Brust- oder Genitalbereich oder an den Ohrläppchen auf. Sie treten vor allem im Kinder- und Jugendalter oder bei Frauen auf.

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose.

  • Was ist Neuroborreliose?

    Die Neuroborreliose wird als eine Verlaufsform der Borreliose bezeichnet. In dieser breiten sich die Borrelien im Körper aus und befallen dabei das Hirn oder die Nervenbahnen. Wird das Nervensystem bei einer Borreliose befallen, so äussert sich dies meist im zweiten Stadium der Krankheit.

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose.

  • Was ist eine Lyme-Arthritis?

    Die schubweise oder chronisch verlaufende Entzündung, Lyme-Arthritis, tritt im dritten Stadium der Borreliose auf. Die Entzündung betrifft eines oder mehrere Gelenke (z. B. Knie- oder Ellenbogengelenk).

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose.

  • Was ist Acrodermatitis?

    In seltenen Fällen tritt im Spätstadium von Borreliose (drittes Stadium) eine Acrodermatitis auf. Es handelt sich um eine chronische Hautentzündung der Beine, Arme sowie Finger und Zehen. Die Acrodermatitis tritt vor allem bei älteren Frauen auf.

    Erfahren Sie mehr zu den Symptomen bei Borreliose.

  • Welchen Arzt soll ich bei Verdacht auf Borreliose aufsuchen?

    Treten nach einem Zeckenstich Symptome auf, die an eine Borreliose oder FSME erinnern, suchen Sie unverzüglich Ihren Hausarzt auf. Dieser wird Sie weiter untersuchen und falls nötig eine rasche Behandlung einleiten.

    Bei Bedarf werden Sie an einen Spezialisten verwiesen. Bei zeckenübertragenen Infektionskrankheiten handelt es sich bei den Spezialisten in der Regel um Infektiologen der Universitäts- und Kantonsspitäler.

    Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Was ist Borreliose?

    Wenn von Borreliose, Borrelien-Infektion oder Lyme-Krankheit die Rede ist, dann ist damit immer die Lyme-Borreliose gemeint. Auf der nördlichen Halbkugel ist die Lyme-Borreliose die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die verschiedene Organe betreffen kann und sich durch ein vielfältiges Erscheinungsbild zeigt.

    Erfahren Sie mehr zu Borreliose oder zu den Symptomen dieser Infektionskrankheit.

  • Was kann ich bei Borreliose tun?

    Bei Verdacht auf Borreliose wenden Sie sich am besten umgehend an Ihren Hausarzt. Dieser wird Sie zu Ihren Symptomen befragen, die Einstichstelle untersuchen und bei Bedarf eine rasche Behandlung einleiten. Zudem können beim Arztbesuch auch weitere zeckenübertragene Krankheiten wie FSME ausgeschlossen werden.

    Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Warum ist Borreliose schwer zu bekämpfen?

    Eine Borrelieninfektion kann mit Antibiotika behandelt werden. Je früher sie behandelt wird, desto erfolgversprechender ist die Therapie. Mit einer schnellen Therapie kann verhindert werden, dass sich die Erkrankung im Körper ausbreitet.

    In fortschreitenden Stadien und bei chronischen Symptomen können mehrwöchige Antibiotika-Infusionen notwendig werden.

    Die Diagnose der Borreliose ist nicht leicht gestellt: Einerseits, weil die zur Verfügung stehenden Tests nicht immer zuverlässig sind und andererseits auch, da bei den vielfältigen Symptomen oft nicht an eine Borreliose gedacht wird. Deshalb wird die Krankheit in einigen Fällen nicht oder erst spät erkannt.

    Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Warum ist Borreliose so schwer zu diagnostizieren?

    Das Krankheitsbild der Borreliose ist beim Menschen sehr vielfältig. Deshalb ist bei der Diagnosestellung die Abgrenzung zu anderen Krankheiten schwierig. Die Symptome der ersten Phase sind leicht mit einer Grippe zu verwechseln, da häufig Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten.

    Da es mehrere Arten von Borrelien gibt, unterscheidet sich auch der Verlauf der Erkrankung. Je nach Art sind im Verlauf unterschiedliche Organe betroffen. Bricht die Krankheit aus, ist eine frühzeitige Therapie entscheidend. Allerdings ist die Diagnose nicht einfach, weil die zur Verfügung stehenden Tests nicht immer zuverlässig sind. Oft wird auch nicht an eine Borrelieninfektion gedacht.

    Erfahren Sie mehr zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Borreliose.

  • Welche Zecke überträgt Borreliose?

    In der Schweiz werden die Erreger der Borreliose meistens von Zecken der Art Gemeiner Holzbock Ixodes ricinus übertragen.

    Erfahren Sie mehr zu Borreliose und weiteren Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können.

  • Beissen oder stechen Zecken?

    Der Begriff Zeckenbiss ist wissenschaftlich nicht korrekt. Die Parasiten haben einen Stechrüssel und verfügen über scherenartige Mundwerkzeuge. Sobald die Blutsauger eine optimale Einstichstelle gefunden haben, schneiden sie die Haut auf, stechen mit dem Stechrüssel in das Gewebe und beginnen Blut zu saugen. Um zu wachsen und sich zu vermehren, sind alle Zecken auf Blutmahlzeiten angewiesen. Blut finden Zecken bei anderen Lebewesen wie Menschen, Wild- oder Haustieren. Bei einem Zeckenstich können die Blutsauger Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen.

    Erfahren Sie hier mehr zu Zecken und Zeckenarten in der Schweiz.

  • Welche Zecken stechen Menschen?

    Alle Zecken brauchen Blutmahlzeiten, um zu überleben und sich in weitere Stadien zu entwickeln. An das Blut gelangen sie durch Stiche in die Haut ihrer Opfer. Nicht alle Zecken sind aber Träger von Krankheiten wie FSME oder Borreliose. Auch gibt es Zeckenarten, die insbesondere für Tiere gefährlich sein können.

  • Welche Zecken sind gefährlich für Menschen?

    Ist eine Zecke mit Krankheitserregern infiziert, kann ein Stich gesundheitliche Folgen haben: Für Menschen als auch für Tiere, wie beispielsweise Hunde oder Katzen. Neben dem bekannten FSME-Virus und der Borreliose-Bakterien  können die Blutsauger aber auch zahlreiche andere Erreger in sich tragen.

    Erfahren Sie mehr zu Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden können.

  • Welche Zecken gibt es?

    Weltweit gibt es ungefähr 850  Zeckenarten. In der Schweiz kommt der Gemeine Holzbock Ixodes ricinus am häufigsten vor. Er lebt vorzugsweise an Waldrändern, an Lichtungen oder an Bächen, aber auch in Gärten oder Parks.

    Erfahren Sie mehr zu weiteren Zeckenarten.

  • Welche Zecken saugen Blut?

    Um zu wachsen und sich zu vermehren, sind alle Zecken auf Blutmahlzeiten angewiesen. Blut finden Zecken bei anderen Lebewesen wie Menschen, Wild- oder Haustieren. Bei einem Zeckenstich können die Blutsauger Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen.

    Erfahren Sie mehr zu Zecken und Zeckenarten in der Schweiz.

Über die Kampagne

zecken-stich.ch ist eine Aufklärungskampagne über Zecken und durch Zecken übertragbare Krankheiten. Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen rund um die Themen Zecken, Schutzmöglichkeiten vor Zeckenstichen und die Risiken von durch Zecken übertragbaren Krankheiten. Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt oder Apotheker, wenn nach einem Zeckenstich Beschwerden auftreten oder Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) begrüsst die Kampagne «zecken-stich.ch».