Fragen zur FSME-Impfung

  • Warum gibt es keine Impfung gegen Borreliose?

    Gegen Borreliose gibt es derzeit noch keinen für den Menschen zugelassenen Impfstoff. Dennoch glauben viele Geimpfte, dass sie «gegen Zecken» geschützt und damit auch immun gegen Borreliose seien. An einem Impfstoff wird seit Jahren geforscht. Dennoch ist die Medizin bis zum heutigen Tag noch nicht soweit, einen wirksamen Impfstoff auf den Markt zu bringen.

    Bei durch Zecken übertragbaren Krankheiten können sich Menschen zwar gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose. Umgekehrt sieht es übrigens bei Pferden aus: Für die Einhufer existiert eine Schutzimpfung gegen Borreliose aber keine gegen FSME.

  • Welche Impfstoffe gegen Zecken gibt es?

    Bei durch Zecken übertragbaren Krankheiten können sich Menschen zwar gegen FSME impfen lassen, nicht aber gegen Borreliose.

    In der Schweiz sind zwei verschiedene Impfstoffe gegen FSME zugelassen. Die Impfstoffe werden jeweils in zwei Varianten angeboten: eine für Kinder und eine für Erwachsene. Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Wann muss ich mich gegen Zecken impfen?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Vor Borreliose und anderen durch Zecken übertragenen Krankheiten kann man sich nicht mit einer Impfung schützen.

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung gegen FSME allen erwachsenen Personen und Kindern, im Allgemeinen ab 6 Jahren, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Ab welchem Alter ist die FSME-Impfung möglich?

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die FSME-Impfung bei Kindern ab 6 Jahren, die in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Wo kann man sich gegen Zecken impfen lassen?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Derzeit existiert kein zugelassener Impfstoff, der Menschen vor Borreliose schützt. Bei zeckenübertragenen Krankheiten können sich Menschen nur gegen FSME impfen lassen. Impfungen gegen FSME können beim Arzt oder in Impfapotheken durchgeführt werden.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wo kann man sich gegen FSME impfen lassen?

    Impfungen gegen FSME können bei Hausärzten oder bei Impfapotheken durchgeführt werden.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Welche Nebenwirkungen hat eine FSME-Impfung?

    Die Impfung gegen FSME weist in der Regel eine gute Verträglichkeit auf. Rund ein Drittel der Personen melden Rötungen, Schwellungen und/oder Schmerzen an der Einstichstelle der Nadel. Diese örtlichen Reaktionen verschwinden nach 1 bis 2 Tagen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen sind weitere unerwünschte Nebenwirkungen. Gelegentlich tritt Fieber auf. Sehr selten beobachtet werden schwere allergische Reaktionen und äusserst selten schwere neurologische Effekte.

    Die Impfung gegen FSME ist laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) die zuverlässigste Methode das Risiko dieser Virenerkrankung in Endemiegebieten zu minimieren. Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Warum muss man sich gegen FSME mehrfach impfen lassen?

    Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME sind drei Injektionen (Impfungen) erforderlich. Nach zwei Injektionen besteht bereits ein zeitlich begrenzter Schutz. Die ersten beiden Impfungen erfolgen üblicherweise im Abstand von 1 bis 3 Monaten. Mit der dritten Impfung erreicht man einen Langzeitschutz. Sie erfolgt je nach Impfstoff 5 oder 9 bis 12 Monate nach der zweiten Dosis. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung.

    Sollten bei Ihnen nach einer Injektion Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte unverzüglich einen Arzt auf.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie oft muss man die FSME-Impfung auffrischen?

    Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie lange schützt die Zeckenimpfung?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt danach alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • In welchen Regionen der Schweiz ist eine FSME-Impfung empfohlen?

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt eine Impfung gegen FSME für alle Erwachsenen und Kinder im Allgemeinen ab sechs Jahren, welche in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

  • Wo steht die Zeckenimpfung im Impfpass?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) möglich. Diese Infektionskrankheit kann bei einem Zeckenstich auf Menschen übertragen werden.

    Jede Injektion einer FSME-Impfung wird im Impfausweis in der Rubrik «Weitere Impfungen» erfasst. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt eine Impfung gegen FSME für alle Erwachsenen und Kinder im Allgemeinen ab sechs Jahren, welche in FSME-Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. Die Situation von Kindern im Alter zwischen 1 und 5 Jahren ist individuell zu prüfen.

    Erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Was gibt es nach der Zeckenimpfung zu beachten?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Die Impfung gegen FSME weist in der Regel eine gute Verträglichkeit auf. Rund ein Drittel der Personen melden Rötungen, Schwellungen und/oder Schmerzen an der Einstichstelle. Diese örtlichen Reaktionen verschwinden nach 1 bis 2 Tagen.

    Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen sind weitere unerwünschte Wirkungen. Gelegentlich tritt Fieber auf. Sehr selten beobachtet werden schwere allergische Reaktionen und äusserst selten schwere neurologische Effekte.

    Sollten bei Ihnen nach einer Injektion Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

    Hier erfahren Sie mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie lange schützt die FSME-Impfung?

    Eine vollständige Grundimmunisierung mit drei Injektionen bietet einen langfristigen Schutz vor FSME. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle zehn Jahre eine Auffrischimpfung.

    Erfahren Sie hier mehr zur FSME-Impfung.

  • Wie schnell wirkt die Zeckenimpfung?

    Die umgangssprachliche Bezeichnung «Zeckenimpfung» ist nicht korrekt: Denn gegen Zecken an sich kann man sich nicht impfen lassen. Jedoch ist eine wirksame Schutzimpfung gegen FSME möglich. Für eine vollständige Grundimmunisierung gegen FSME sind drei Injektionen (Impfungen) erforderlich. Nach zwei Injektionen besteht bereits ein zeitlich begrenzter Schutz. Die ersten beiden Impfungen erfolgen üblicherweise im Abstand von 1 bis 3 Monaten. Mit der dritten Impfung erreicht man einen Langzeitschutz. Sie erfolgt je nach Impfstoff 5 bis 12 Monate nach der zweiten Dosis. Das BAG empfiehlt nach der dritten Impfung alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung.

    Wichtiger Hinweis: Die FSME-Impfung wirkt höchstwahrscheinlich nicht schnell genug, um nach einem Zeckenstich eine FSME zu verhindern.

Über die Kampagne

zecken-stich.ch ist eine Aufklärungskampagne über Zecken und durch Zecken übertragbare Krankheiten. Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen rund um die Themen Zecken, Schutzmöglichkeiten vor Zeckenstichen und die Risiken von durch Zecken übertragbaren Krankheiten. Kontaktieren Sie unbedingt einen Arzt oder Apotheker, wenn nach einem Zeckenstich Beschwerden auftreten oder Sie Fragen zu Ihrer Gesundheit haben.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) begrüsst die Kampagne «zecken-stich.ch».